SIBO - Dünndarmfehlbesiedlung


Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Durchfall und ein aufgeblähter Bauch sind typische Beschwerden bei SIBO. Die Abkürzung steht für „Small Intestinal Bacterial Overgrowth“. Auf Deutsch bedeutet das Dünndarmfehlbesiedlung. In Deutschland leiden ca. 14 Millionen Menschen am Reizdarmsyndrom und einer Studie [1] zufolge sind bis zu 84% Prozent der Reizdarmpatienten von SIBO bzw. einer Dünndarmfehlbesiedlung betroffen.

Ich habe mich als Heilpraktiker in Berlin auf die Diagnostik und Behandlung von Verdauungsbeschwerden und chronischen Darmerkrankungen spezialisiert, dazu gehört insbesondere die Dünndarmfehlbesiedlung/ SIBO. Auf die Diagnostik von Sibo mit dem sogenannten Atemtest gehe ich weiter unten ein.

Was ist SIBO?

Bei SIBO sind im Dünndarm Bakterien vorzufinden, die bei gesunden Menschen nicht oder nur kaum vorhanden sind. Die Diagnose SIBO/ Dünndarmfehlbesiedlung bedeutet, dass die Zahl der vorhandenen Bakterien im Dünndarm um mehr als das 100-fache erhöht ist [10]. Das geschieht unter anderem, wenn es den Bakterien aus dem Dickdarm durch bestimmte Ursachen gelingt in den Dünndarm vorzudringen. Die Diagnose SIBO kann und darf in Deutschland nur ein Heilpraktiker oder Arzt stellen. In den meisten Fällen bietet sich ein Atemtest gut dafür an, da bestimmte Gase in der Atemluft auf SIBO hinweisen können und messbar sind (mehr dazu weiter unten).

Symptome wie Bauchschmerzen, ein Blähbauch, Durchfall, aber auch Verstopfung, Brainfog/ Benommenheit und ein schlechtes Hautbild sind Hinweise auf SIBO-Bakterien im Dünndarm.

Diagnose SIBO?

Es ist für viele von uns selbstverständlich, sich auf eine funktionierende Verdauung verlassen zu können. Umso stärker bemerken wir die Einschränkung im Alltag, wenn uns die Verdauung chronisch im Stich lässt. Findet sich keine Ursache, kann man gut beraten sein, darauf zu bestehen SIBO differentialdiagnostisch von einem Heilpraktiker oder Arzt ausschließen zu lassen. Wie das von zu Hause aus machbar ist, wird weiter unten beschrieben.

Unter normalen Umständen, ist es für Bakterien aus dem Dickdarm kaum möglich in den Dünndarm zu gelangen. Doch wie kann es dann zu SIBO kommen?

Ursachen für SIBO- Wie gelangen Bakterien den Dünndarm?

Unser Dünndarm ist, im Vergleich zum Dickdarm, sehr bakterienarm. Dünn- und Dickdarm sind von Natur aus durch eine Klappe voneinander getrennt. Bei vermehrter Gasbildung im Dickdarm, kann durch den hohen Druck die sogenannte Bauhinklappe, das ist die Grenze zwischen Dick-und Dünndarm, geöffnet werden und Bakterien können vom Dickdarm in den Dünndarm vordringen [6].

Der Darm reinigt sich beim Gesunden mehrmals am Tag durch Reinigungswellen, jedoch besonders oft in der Nacht. Dies geschieht durch eine abwärts gerichtete Kontraktion des Darmschlauches (Peristaltik). Dabei wird der Verdauungsbrei weiterbewegt und die Darmwand gereinigt. Auch Bakterien können bei der Reinigungswelle vom unteren Dünndarm wieder zurück in den Dickdarm „geschoben“ werden.

Bakterien bei einer SIBO – Dünndarmfehlbesiedlung
Eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms – Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO)

Leiden Sie an SIBO?

Das kann erst durch einen Atemtest bei einem Gastroenterologen oder mit einem Atemtest für zu Hause (Sibocheck) bestätigt bzw. geprüft werden. Erste Hinweise ergeben sich bereits durch die Symptomatik und die Differenzialdiagnose. Liegt bei Ihnen ein Reizdarmsyndrom vor oder sind noch zusätzliche Hinweise durch die entsprechende Anamnese und Symptomatik gegeben, kann als einfache Möglichkeit ein Atemgastest[3] auf SIBO durchgeführt werden. Der Test ist zu Hause durchführbar und kann von der Praxis Gesund in Berlin zu Ihnen gesedet werden (weiter unten mehr dazu).

Wichtige Hinweise sind Ihre persönlichen Angaben über durchgemachte Infektionen mit einer Antibiotikatherapie oder durchgemachte Lebensmittelvergiftungen und sollten unbedingt in die Anamnese bei einem Heilpraktiker oder entsprechendem Therapeuten einbezogen werden. Ein weiterer Hinweis auf SIBO ist, wenn sich die Beschwerden morgens, nach dem Aufstehen oder nach längeren Essenspausen reduziert haben, diese dann jedoch, nach ca. 60 bis 120min. nach dem Essen wieder mit den SIBO-typischen Symptomen zurückkehren (Bsp.: Blähbauch). Diese treten bei vielen Patienten verstärkt am Abend auf.

Zusammenfassung möglicher Symptome bei SIBO:

  • Blähungen
  • Ein aufgetriebener Bauch, möglicherweise mit Druckschmerzen
  • Bauchschmerzen, krampfartige Schmerzen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Eine veränderte Stuhlfrequenz
  • Konzentrationsstörungen/ Brainfog
  • Müdigkeit/ Erschöpfung
  • Angststörung/ Depression
  • Übelkeit/Sodbrennen/ Oberbauchbeschwerden
  • Mundgeruch
  • Unreines Hautbild
  • Nährstoffdefizite
  • Glutenunverträglichkeit[4]
  • Kopfschmerzen

Durch die schlechtere Nährstoffaufnahme kann es langfristig zu Gewichtsverlust und Nährstoffdefiziten kommen. SIBO gilt als eine mögliche Ursache für ein Leaky-Gut-Syndrom.

Wie wird SIBO diagnostiziert? Der Atem gibt Auskunft.

Ich verwende für meine Patienten in der Naturheilpraxis Gesund in Berlin einen Atemtest (SiboCheck) mit einer Zuckerlösung zum Nachweis von SIBO.

Dazu trinken Sie zu Hause die Lösung, anschließend wird in regelmäßigen Abständen die Konzentration von Wasserstoff und Methan in der ausgeatmeten Luft gesammelt, von Ihnen an das Labor gesendet und dort ausgewertet. Dieser Test ist meines Erfahrung nach sehr gut geeignet, denn diese Lösung kann nur durch Darmbakterien unter Bildung von Wasserstoff und Methan zersetzt werden und das kann im Labor anschließend gemessen werden. Die Lösung braucht eine gewisse Zeit, bis sie in den Dünndarm gelangt ist. Steigt der Gasgehalt in der Ausatemluft innerhalb 120 Minuten oder, bei gestörter Darmpassage, auch später an, bedeutet das nach dem Prinzip des Tests, dass sich die SIBO-Bakterien im Dünndarm befinden.

Zusätzlich kann mit diesem Atemgas-Test aufgrund der verstrichenen Zeitspanne und dem Zeitpunkt des Gasanstiegs vermutet werden, wo im Dünndarm sich die Bakterien befinden. Das hat Auswirkungen auf die Empfehlungen für die Therapie und Ernährung. Den Atemtest können Sie, auch wenn Sie nicht Patient der Praxis Gesund in Berlin sind, von der Praxis Gesund in Berlin zu sich nach Hause bestellen, sollte der Test positiv sein, kann ich Sie entweder als Ihr Heilpraktiker beraten oder gerne versuchen Ihnen deutschlandweit kompetente Kollegen zu empfehlen.

Reizdarmsyndrom und SIBO

Die Symptome von SIBO und Reizdarmsyndrom (RDS) ähneln sich stark. Deswegen ist eine gute Diagnostik richtungsweisend bei der Ursachenfindung der Symptome. Ein RDS kann beispielsweise durch die veränderte Beweglichkeit des Darms eine Ursache für SIBO sein[8].

Umgekehrt ist SIBO auch ein Auslöser für Reizdarm. Aktuell wird von Reizdarm-Forschern wie Dr. Pimentel und Dr. Siebecker (USA) diskutiert, ob in bestimmten Fällen durch SIBO ein Reizdarmsyndrom verursacht werden kann oder ob umgekehrt, ein Reizdarmsyndrom für SIBO ursächlich ist.

Therapie bei SIBO

Wenn der Atemtest einen Gasanstieg um eine bestimmte Höhe nachweist, kann eine Therapie mit natürlichen Antibiotika oder auch schulmedizinischen Antibiotika in Betracht gezogen werden. Die Therapie bei Dünndarmfehlbesiedlung/ Sibo richtet sich nach dem gemessenen Gasanstieg in den Proberöhrchen. Je nach dem, welches Gas angestiegen ist, oder ob sogar beide Gase angestiegen sind, kann eine andere Therapie empfohlen werden. Wenn Sie möchten, kann ich mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker zusammen arbeiten oder entsprechende Therapeuten in Ihrer Nähe empfehlen.
Magen-Darm-Trakt und Dünndarmschleimhaut – Schaubild
Magen-Darm-Trakt und Dünndarmschleimhaut – Schaubild

Mögliche Folgen von SIBO

Resorptionsstörungen bei Fett, Proteinen, Kohlenhydraten und B12

[3] Da die geschädigte Dünndarmschleimhaut die Mikro- und Makronährstoffe nicht mehr in vollem Umfang resorbieren kann, können die Bakterien darauf als Nahrung zugreifen, wodurch sie sich noch stärker vermehren können. Betroffene von SIBO leiden doppelt unter diesem Kreislauf, da einerseits wichtige Nährstoffe fehlen und sich andererseits die Darmflora im Dünndarm durch das Bakterienwachstum weiter verschlechtert. Ein negativer Kreislauf entsteht.

Gasbildung durch Kohlenhydrate bei SIBO

Durch die bakterielle Fermentation der Kohlenhydrate in Dünndarm entstehen Gase [8]Methan und Wasserstoff[11]. Der Atemtest sollte also diese Gase erfassen können und zusätzlich Kohlenstoffdioxid messen. Weiterhin können Schäden an den Darmzellen (Enterozyten) zu einer sekundären Laktoseintoleranz führen, da die Laktasebildung nicht mehr in vollem Umfang stattfinden kann. Sekundär bedeutet, dass infolge der Schädigung des Darms durch SIBO die Laktoseintoleranz verursacht wurde.

Fehlverdauung von Fetten bei SIBO

Durch den bakteriellen Abbau von Gallensäure im Dünndarm wird Fett aus der Nahrung nicht mehr in vollem Umfang emulgiert. Die Emulgation von Fett ist notwendig um einen Fetttropfen in viele kleinere Fetttröpchfen zu teilen (emulgieren) und so die Resorption über die Darmschleimhaut zu ermöglichen. Geschieht dies nicht ausreichend, kann es zu sogenannten Fettstühlen kommen, bei denen unter Umständen dann der Stuhl schwimmt und ein Fettfilm im WC sichtbar sein kann.

Nährstoffdefizite bei SIBO

Die direkte Verstoffwechselung von Eisen und Vitamin B12 durch die Bakterien, ist eine mögliche Ursache für einen Vitaminmangel. Wenn der Magen zusätzlich entzündet ist, verringert sich die Aufnahme von B12 im Dünndarm weiterhin. In schweren Fällen kann es dann zu einer Anämie (Blutarmut) kommen.

Gestörte Beweglichkeit des Darms

Ist die Bewegung (Motilität) des Darms reduziert, kann der automatisch ablaufende Reinigungsprozess nicht in vollem Umfang stattfinden[5]. Ursachen für eine gehemmte Beweglichkeit des Darms sind Stress oder psychische Einflüsse, Krankheiten am Bewegungsapparat, vernarbtes Darmgewebe wie möglicherweise nach Operationen im Bauchraum oder Unfällen, große Blinddarm-Operationen, Schmerzen, aber auch Medikamente.

Viele Faktoren wirken auf unser vegetatives Nervensystem. Man kann sich das Vegetative Nervensystem wie ein Straßennetz im Körper vorstellen, und eine richtig große Autobahn führt direkt vom Kopf in den Bauch. Diese Autobahn ist der sogenannte Vagusnerv. Das VNS steht so in direkter Verbindung mit dem Darm und reguliert seine Beweglichkeit. Sind wir gestresst, verändert sich die Beweglichkeit des Darms und die Häufigkeit des automatisch ablaufenden Reinigungsprozesses nimmt ab.

Folgen einer SIBO – Schaubild
Mögliche Folgen einer Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) – Schaubild

Entweder - Oder - Den Kreislauf bei Sibo durchbrechen

Der Darm kennt im Grunde nur zwei Modi, Verdauung oder Reinigung. Entweder er verarbeitet Nahrung und resorbiert Nährstoffe oder er reinigt sich[7]. Eine Reinigung während der Verdauung ist nicht möglich. Das bedeutet, wenn man alle 2 Stunden etwas ist, kann der Darm nur noch in der Nacht die Reinigungsarbeiten beginnen. Die „Reinigungswelle“ die durch den Darm läuft, ist von großer Bedeutung für das Verhindern einer Dünndarmfehlbesiedlung.

Es ist eine gute Empfehlung zwischen den Mahlzeiten nicht zu naschen oder Zwischenmahlzeiten besser auszulassen und dem Darm stattdessen Zeit zu geben, sich zu reinigen. Das Gluckern, was einige von uns manchmal peinlich finden, ist meist ein Reinigungsgeräusch des Darms. Wenn Sie dieses Geräusch hören, können sie glücklich sein, denn Ihr Darm räumt gerade für Sie auf.

Ernährung und SIBO

Selbstverständlich hat auch die Ernährung großen Einfluss auf die Darmflora und die Darmbeweglichkeit. So gilt der häufige Konsum von FODMAPs, das ist eine Gruppe von Lebensmitteln mit bakteriell fermentierbaren Kohlenhydraten, als ungünstig bei SIBO oder dem Reizdarmsyndrom. FODMAPs sind beispielsweise alle stärkehaltigen Lebensmittel wie Kartoffeln, Reis und Nudeln. Dazu kommen alle Getreideprodukte (Weizen, Dinkel, Hafer usw.), Hülsenfrüchte, Knoblauch, Zwiebeln, Fructose, Laktose und viele mehr.

Symptome lindern: Low-FODMAP - kurzfristig hilfreich

Die FODMAP-Diät ist keine langfristige Lösung bei einer Dünndarmfehlbesiedlung, vielmehr zielt sie auf eine Symptombehandlung hin. Meist stellt sie durch die komplizierte und aufwandreiche Durchführung keine langfristige Lösung dar. Aktuell wird diskutiert ob eine Fodmap-Diät [2] über einen längeren Zeitraum als 3 Monate zu weiteren Problemen wie einer Verringerung der Artenvielfalt der Darmflora führt. Was die Low-Fodmap-Ernährung jedoch anbietet, ist ein gezielter Nahrungsentzug für die SIBO-Bakterien, wodurch diese, wenn auch nur kurzfristig, in Ihrer Anzahl reduziert werden können und es so zu einer Besserung der Symptome kommt.

Da jedoch keine komplette Auslöschung der Bakterien stattfinden kann, sind diese weiterhin in geringer Zahl (auch der Atemgastest auf SIBO ist dann negativ) vorhanden und vermehren sich bereits wieder, sobald nur ein einziges FODMAP-Lebensmittel gegessen wird. Dabei kann jedoch zunächst, bis zu einem erneuten Auftreten von Beschwerden, eine längere beschwerdefreie Periode erzielt werden. Dies kann äußerst positiv für die Psyche und Motivation der Betroffenen sein.

SCD- spezielle Kohlenhydrate reduzieren

Einfacher in der Durchführbarkeit erscheint die, oft bei Morbus Crohn empfohlene [9], «Specific Carbohydrate Diet» (SCD) oder spezifische Kohlenhydrat-Diät. Die SCD wird als einfacher in der Durchführung wahrgenommen, da mehr Lebensmittel „erlaubt“ sind. Auch die SCD stellt „nur“ eine Behandlung der Symptome dar. Ein Aushungern der Bakterien, wie es bei der FODMAP-Diät avisiert ist, ist hier kaum möglich, da Lebensmittel verzehrt werden, die den Bakterien weiterhin Nahrung liefern. Eine längere Umsetzung der SCD zur Kontrolle von Symptomen erscheint jedoch plausibel, auch hinsichtlich einer Symptomkontrolle.

Fazit zu Therapiemöglichkeiten bei SIBO

Die Low-Fodmap-Diät und die SCD sind mögliche kurzzeitige Wege um Symptome zu lindern und wieder neue Kraft und Motivation zu sammeln. EIne langfristige Lösung, wie von einigen Online-Ernährungsberatern propagiert, stellt sie meiner Ansicht nach keinesfalls dar, da sie eine zu starke Einschränkung der Lebensqualität sowie ein gesundheitliches Risiko (einseitige Ernährung) in sich birgt.

Vielmehr sollte eine langfristige Elimination/ Auslöschung der vorhandenen Sibo-Bakterien das oberste Ziel sein. Hier ist ein erfahrener Therapeut dringend angeraten, da hier intensive Eingriffe in die Darmflora stattfinden werden müssen.

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Häufige Fragen zum Thema SIBO - Dünndarmfehlbesiedlung

Was ist eine Dünndarmfehlbesiedlung?

Dünndarmfehlbesiedlung (abgekürzt DDFB oder SIBO) ist eine Besiedlung von Bakterien des Dünndarms mit Bakterien aus dem Dickdarm (in den meisten Fällen) oder pathogenen Bakterien aus der Umwelt (häufig durch kontaminierte Lebensmittel)

Wo liegt der Dünndarm im Körper?

Der Dünndarm befindet sich im mittleren Teil des Verdauungstraktes. Der Verdauungstrakt beginnend mit dem Mund, verläuft über die Speiseröhre, den Magen, Zwölffingerdarm (gehört bereits zum Dünndarm) und Dünndarm und endet mit dem Dickdarm (Kolon) und Rektum (gehört zum Dickdarm). Der Dünndarm liegt also zwischen dem Magen und dem Dickdarm.

Wieviel kostet der Atemtest und wer bietet den Atemtest an?

Es gibt mittlerweile 2-3 Anbieter im Internet, die einen guten Atemtest auf Wasserstoff und Methan anbieten. Empfehlenswert für Preis/Leistung ist der Test von SiboCheck.

Was sind FODMAP`s?

FODMAP ist ein Akronym und steht für „fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“ und steht im deutschen für „fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole“, etwa vergärungsfähige Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker sowie mehrwertige Alkohole). Viele Heilpraktiker und Ernährungsberater kennen sich mittlerweile gut mit der Erstellung entsprechender Pläne aus.

Welche Lebensmittel gehören zu den FODMAP?

Artischocke, Blumenkohl, Bohnen, Chicorée, Erbsen, Frühlingszwiebeln (weißer Teil), Knoblauch, Lauch (weißer Teil), Linsen, Pilze, Rote Bete, Sellerie, Soja, Spargel, Wirsing, Zwiebeln, Agavensirup, Fructosesirup, Honig, Ketchup Zuckeraustauschstoffe, Vollmilchschokolade, Cashewkerne, Pistazien, Wein Apfel, Aprikose, Birne, Brombeere, Dattel, Johannisbeeren, Kirschen, Mango, Nektarine, Pfirsich, Pflaume, Wassermelone, Zwetschgen, Obstkonserven, Fruchtsäfte Gerste, Roggen, Weizen, Dinkel, Kamut, Emmer, Brot, Bulgur, Cerealien, Couscous, Gebäck, Gries, Nudeln, Buttermilch, Frischkäse, Hüttenkäse, Joghurt, Kondensmilch, Margarine, Mascarpone, Milch, Sahne, Sauerrahm (Liste nicht vollständig!)

Wie kann ich Sie als Heilpraktiker bei SIBO unterstützen?

Janan Mahmod - Heilpraktiker in Berlin

Bei gegebenem Verdacht auf SIBO führen Sie den Atemgastest bequem und einfach zu Hause durch. Mit den Ergebnissen erarbeite ich für Sie eine individuelle, je nach Sibo- oder Reizdarm-Typ, angepasste Therapie. Ziel dabei ist es, die Sibo-Bakterien zu eliminieren und den Darm bei der Regeneration zu unterstützen. Den Verlauf der Therapie kann ich mit Zwischenkontrollen für Sie absichern und Sie bei der Durchführung unterstützen.

Sie benötigen ca. 4-8 Wochen Zeit für die Therapie, bei der es notwendig ist, spezielle Kräuter und pflanzliche, antibakterielle Mittel einzunehmen. Auch Prokinetika kommen zur Anwendung, um so die Anzahl der Reinigungswellen zu erhöhen und zu avisieren, dass die Bakterien nicht erneut in den Dickdarm aufsteigen können. Bei SIBO können wir zusätzlich mit einer speziellen SIBO-Diät, die einfacher in der Durchführung ist als die Low-FODMAP-Diät, Beschwerden reduzieren und die Therapie unterstützen. Als Heilpraktiker steht für mich der Darm an oberster Stelle für ganzheitliche Gesundheit. Warten sie nicht länger! Lernen Sie mich kennen und urteilen Sie selbst.

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Quellen

[1] Pimentel M, Chow EJ, Lin HC. Normalization of lactulose breath testing correlates with symptom improvement in irritable bowel syndrom: a double-blinde, randomized, placebo-controlled study. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12591062

[2] Gibson PR, Shepherd SJ. Evidence-based dietary management of functional gastrointestinal symptoms: The FODMAP approach. J Gastroenterol Hepatol

[3] Rezaie A, Pimentel M, Rao SS. How to test and treat small intestinal bacterial overgrowth: an evidence-based approach. Curr Gastroenterol Rep. 2016;18(2);8.

[4] Rubio-Tapia A, Barton SH, Rosenblatt JE, Murray JA. Prevalence of small intestine bacterial overgrowth diagnosed by quantitative culture of intestinal aspirate in celiac disease. J Clin Gastroenterol. 2009;43:157–61.

[5] Phillips SF, Quigley EM, Kumar D, Kamath PS. Motility of the ileocolonic junction. Gut. 1988;29:390.

[6] Roland BC, Ciarleglio MM, Clarke JO, et al. Low ileocecal valve pressure is significantly associated with small intestinal bacterial overgrowth (SIBO). Dig Dis Sci. 2014;59:1269.

[7] Vantrappen G, Janssens J, Hellemans J, Ghoos Y. The interdigestive motor complex of normal subjects and patients with bacterial overgrowth of the small intestine. J Clin Invest. 1977;59:1158.

[8] Posserud I, Stotzer PO, Björnsson ES, Abrahamsson H,Simrén M. Small intestinal bacterial overgrowth in patients with irritable bowel syndrome. Gut. 2007;56:802–8.

[9] Suskind DL, et al. Patients Perceive Clinical Benefit with the Specific Carbohydrate Diet for Inflammatory Bowel Disease

[10] Khoshini R, Dai SC, Lezcano S, Pimentel M. A systematic review of diagnostic tests for small intestinal bacterial overgrowth. Dig Dis Sci. 2008;53:1443.

[11] Gibson GR, Cummings JH, Macfarlane GT, et al. Alternative pathways for hydrogen disposal during fermentation in the human colon. Gut. 1990;31(6):679–83.


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