Burnout


Wenn der 24 Stunden-Tag nicht ausreicht, um alles zu schaffen, was Sie schaffen wollen, Sie immer mehr als 100 Prozent geben müssen und in der Freizeit nicht mehr abschalten können, ist eine chronische Erschöpfung von Körper und Geist möglich. Das Burnout-Syndrom kann durch ständige Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Ohrengeräusche (Tinitus), Konzentrationsschwierigkeiten und Verdauungsprobleme wie einem Reizdarm gekennzeichnet sein. Das Burnout-Syndrom bildet einen Behandlungsschwerpunkt in meiner Praxis in Berlin. Wie die Behandlung ablaufen kann, lesen Sie am Ende des Artikels.

Habe ich einen Burnout?

Der Begriff Burnout wird auch mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom assoziiert (Chronic Fatigue Syndrome CFS) und bedeutet wortwörtlich „ausgebrannt“. Burnout ist ein Zustand chronischer Erschöpfung in körperlicher oder mentaler Form.

Ob Manager, Lehrer, pflegende Angehörige und sogar schon Kinder, jeder, der sich viel zumutet und sich selbst dabei hintenanstellt, kann betroffen sein. Neben Dauerstress auf der Arbeit, in der Beziehung oder der Familie, kann auch der Dauerkonsum von Medien wie Whatsapp, Instagram, Netflix und Co. ein Burnout-Syndrom befeuern. Die ständige Erreichbarkeit kann den Organismus davon abhalten sich auf geistiger Ebene zu erholen.

Überforderung im Job ist eine Ursache für Burnout
Überforderung im Job und Burnout

Symptome eines Burnout

Ein Burnout durchläuft verschiedene Stadien. Anfangs ist ein Wechsel zwischen Überaktivität und völliger Erschöpfung charakteristisch, bei weiterer Belastung – überwiegt bald das Gefühl der Erschöpfung. Der Alltag scheint kaum bewältigbar und Freizeit stellt keine Erholung mehr dar. Der Weg zum Arzt oder Heilpraktiker sollte eingeschlagen werden.

Wie kann ein Burnout entstehen?

Hormone und Vegetatives Nervensystem

Chronischer Stress kann zu Burnout führen. Dabei werden vor allem das vegetative Nervensystem (VNS) und die Psyche sowie ihre Auswirkungen auf den Organismus betrachtet. Doch auch die körperliche Seite wird mit einbezogen. Bei Stress läuft die Hormonproduktion auf Hochtouren und das VNS aktiviert den Sympathikus (Stressnerv). Dann werden in der Nebenniere die Stresshormone Noradrenalin, Adrenalin und Cortisol produziert.

Energie auf Kredit

Diese Hormone lassen unsere Aufmerksamkeit ansteigen, treiben den Blutdruck und den Puls in die Höhe und durch einen hohen Blutzuckerspiegel wird mehr Energie bereitgestellt. Das ist eine Reaktion des Organismus, um akuten Stress und Gefahrensituationen zu begegnen. Die breitgestellte Energie wird dabei jedoch nicht aus dem Nichts erschaffen, sondern kommt aus den körpereigenen Ressourcen.

Erschöpfte Ressourcen

Hält der Stress über längere Zeiträume an, produziert der Körper immer weiter Cortisol und Adrenalin. Der Sympathikus erschöpft und der Parasympathikus ist jetzt vordergründig aktiviert (parasympathische Dominanz). Der hormonelle Regelkreis und das VNS geraten aus dem Takt und bestimmte Hormonkreisläufe regulieren sich nicht mehr angemessen.

Erschöpfte Nebennieren

Bei dauerhafter Tätigkeit der Nebennieren ist es möglich, dass diese erschöpfen. Der Cortisolspiegel und andere Hormone können unter das nötige Minimum sinken und so nicht mehr für einen normalen Antrieb sorgen.

  • Dies beeinflusst weitere Hormone. Insbesondere die Schilddrüse ist über den hormonellen Regelkreis eng mit der Nebenniere verknüpft.
  • Mangelerscheinungen und fehlende Nährstoffe in den Zellen

    Unsere Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, sind für die Energiebereitstellung von enormer Bedeutung. In meiner Praxis spielen für mich als Heilpraktiker die Mitochondrien daher für den Therapieplan eine herausragende Rolle. Eine einzelne Zelle unseres Körpers enthält min. 500 Mitochondrien. Da über die Mitochondrien ATP bereit gestellt wird, lege ich den Fokus auf den labortechnisch nachgewiesenen Status der Mitochondrien und deren Regeneration über eine mit dem Nobelpreis (2019) ausgezeichneten Methode.

    Auslösende Faktoren bei Burnout

    Verschiedene Faktoren können den „normalen“ Stress zu einem Burnout werden lassen:

    Was können Sie selbst bei einem Burnout für sich tun?

    Pause, Erholung, Ressourcen auffüllen und Regeneration. Bei Erschöpfung und Überforderung ist das Erkennen und Ernstnehmen der Situation der erste Schritt. Gerade wenn Sie in einer Situation feststecken in der Sie immer weiter Gas geben wollen, sollte ein Weg gefunden werden um einen Gang zurück zu schalten. Der Gang zu einem Psychologen, Arzt oder zum spezialisierten Heilpraktiker könnten das Mittel der Wahl sein.

    Häufige Fragen zum Thema Burnout

    Ab wann ist spricht man von einem Burnout-Syndrom?

    Es gibt nach Auffassung vieler Ärzte und Heilpraktiker, keine perfekte Definition für das Burnout-Syndrom, da jeder Mensch individuell ist und eine andere Verfassung hat. Ein bestimmter Hormonspiegel kann bei einer Person noch beschwerdefrei empfunden werden und bei einer anderen Person zu Beschwerden führen.

    Was ist die Ursache eines Burnouts?

    Es gibt keine pauschale Ursache. Die häufigsten Beobachtungen in meiner Praxis bei sind Burnout: Chronischer Stress, Perfektionismus, sehr hohe Leistungsbereitschaft, Nebennierenschwäche, Mitochondriopathie, Nährstoffdefizite

    Sollte man Aufputschmittel gegen die Antriebslosigkeit einnehmen?

    Klares Nein. Bitte verzichten Sie darauf. Da diese die Nebennierentätigkeit weiter antreiben, kann hier keine Regeneration eintreten. Aufputschmittel zaubern keine Energie aus dem Nichts, sondern liefern diese aus Ihren körpereigenen Ressourcen.

    Was hilft mir dann bei einem Burnout?

    Zunächst muss die Ursache gefunden werden. Nur dann kann diese effektiv behandelt werden. Eine pauschale Behandlung für jedermann gibt es leider nicht. Der Weg zum spezialisierten Arzt oder Heilpraktiker kann abgewogen werden.

    Warum ist die Nebenniere wichtig bei einem Burnout?

    Die Nebenniere produziert Hormone wie Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin (neben ca. 35 weiteren Hormonen). Ist der Spiegel der Neurotransmitter zu stark reduziert oder sind die beteiligten Faktoren (Mineralien/Spurenelemente) unzureichend vorhanden, fühlen wir uns schlapp und antriebslos.

    Gibt es allgemeine Maßnahmen, die bei Burnout helfen können?

    Pause, Erholung, Ressourcen auffüllen und Regeneration. Eine gesunde Ernährung und eine Reduktion von freiwillig zugeführten "Genussgiften" wie Alkohol, Tabak oder Koffein sind von Vorteil. Die Qualität und Quantität des Schlafes sollten höchste Priorität haben.

    Wie kann ich Sie als Heilpraktiker bei einem nahenden Burnout unterstützen?

    Janan Mahmod - Heilpraktiker in Berlin

    Bei einem Erstgespräch in der Praxis Gesund in Berlin besprechen wir Ihre Fragen und Beschwerden. Nach gezielten Laboranalysen kann ich feststellen, ob Ihre Nebennieren, Schilddrüse oder Vitamin- und Mineralstoffspeicher behandelt werden sollten. Der Status Ihrer Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) kann weitere Hinweise liefern.

    Mein Ziel ist es, Sie wieder auf Ihren normalen Leistungsstand zu bringen und das dafür notwendige Energielevel wiederherzustellen. Infusionstherapie bei Nährstoffmängeln, biologische Hormonvorstufen bei Hormonstörungen und Hypoxie-Training - Ich unterstütze Sie als Ihr Heilpraktiker auf dem Weg aus dem Burnout oder bei der Prävention.

    Haben Sie noch Fragen zum Thema Burnout?

    Gerne bin ich in einem persönlichen Gespräch für Sie als Heilpraktiker da, hinterlassen Sie mir hier einfach eine Nachricht oder buchen Sie direkt einen Termin.
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    Heilpraktiker Janan Mahmod
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